Was unterscheidet Autoglas Niedermayr heute von einem klassischen Autoglasbetrieb?
Von Anfang an war uns wichtig, ein Qualitätsbetrieb und kein Quantitätsbetrieb zu sein.
Wenn ein Kunde mit einem Glasschaden zu uns kommt, hat er zunächst einmal ein negatives Erlebnis. Unser Anspruch ist, daraus ein positives zu machen.
Der Kunde bekommt nicht einfach nur eine neue Scheibe. Wir kümmern uns, machen das Auto sauber, stellen bei Bedarf einen Leihwagen zur Verfügung und versuchen, den gesamten Ablauf so angenehm wie möglich zu machen.
Viele Kunden sagen danach tatsächlich: „So einen Steinschlag zu haben, war am Ende fast schon cool.“
Persönliche Beratung, schnelle Hilfe, mobiler Service und die komplette Versicherungsabwicklung gehören heute zu eurem Konzept. Warum war dir dieser „Wir kümmern uns um alles“-Gedanke so wichtig?
Das ist unser Alleinstellungsmerkmal.
Wir wollen dem Kunden möglichst viel Arbeit abnehmen und den gesamten Ablauf von A bis Z übernehmen. Das beginnt mit einem persönlichen Gespräch und endet damit, dass der Kunde sein fertiges Auto wieder bekommt.
Gerade in einem Schadenfall weiß der Kunde häufig gar nicht, was er tun soll. Deshalb ist es uns wichtig, ihn zunächst einmal abzuholen und ihm zu zeigen: Es ist überhaupt nichts Schlimmes – wir kümmern uns darum.
Ein Unternehmen kann nur so gut sein wie die Menschen, die darin arbeiten. Was muss jemand mitbringen, damit du sagst: „Der passt zu Niedermayr“?
Die richtige Einstellung.
Ich stelle tatsächlich Menschen ein, bei denen ich das Gefühl habe: Wir passen menschlich zusammen.
Wir sind ein Familienbetrieb und arbeiten als Team. Es gibt bei uns keine Zwei-Klassengesellschaft. Jeder hat seine Aufgaben und jeder ist gleich wichtig.
Wenn einer im Team seinen Job nicht ordentlich macht, leiden am Ende alle darunter. Deshalb muss jeder verstehen, dass wir gemeinsam erfolgreich sein können.
Was glaubst du, ist das Besondere an eurem Team?
Die Hilfsbereitschaft.
Wir unterstützen uns nicht nur bei der Arbeit, sondern auch persönlich. Wir wollen nicht nur beruflich zusammenwachsen, sondern uns auch menschlich gegenseitig weiterbringen.
Das ist etwas, was ein neuer Mitarbeiter wahrscheinlich erst nach einiger Zeit wirklich bemerkt.
Ihr habt eine Vier-Tage-Woche eingeführt. Warum war das für dich der richtige Schritt?
Seit der Einführung haben wir nicht mehr Krankheitsfälle, sondern zufriedenere Mitarbeiter. Die Menschen haben mehr Zeit für ihre Familien, können ihre Freizeit besser nutzen und kommen dadurch motivierter zur Arbeit. Das merken wir auch im täglichen Miteinander.
Für mich war wichtig zu verstehen, dass weniger Arbeitszeit nicht automatisch weniger Leistung bedeutet. Im Gegenteil: Wenn Mitarbeiter ausgeglichener sind und ihre Arbeit mit mehr Motivation machen, steigt am Ende auch die Produktivität.
Wir haben dadurch nicht das Gefühl, dass uns etwas fehlt – wir haben eher das Gefühl, dass die Mitarbeiter die gewonnene Freizeit mit einer ganz anderen Energie zurückgeben.
Ich glaube ganz grundsätzlich: Die Leistung steigt mit der Zufriedenheit und Motivation. Und genau das ist für mich als Unternehmer der entscheidende Punkt.
Es geht nicht darum, möglichst viele Stunden aus einem Mitarbeiter herauszuholen, sondern darum, dass er gerne zur Arbeit kommt und seine Leistung bringen möchte.
Ihr arbeitet heute mit moderner Fahrzeugtechnik, Fahrerassistenzsystemen und Kalibrierung. Wie wichtig ist dir die Weiterentwicklung deiner Mitarbeiter?
Das ist eine absolute Grundvoraussetzung.
Wer bei uns arbeitet, muss sich persönlich und beruflich weiterentwickeln wollen. Die Technik verändert sich ständig und damit verändert sich auch unser Beruf.
Autoglas ist heute nicht mehr das, was es vor zehn oder 15 Jahren war. Da steckt mittlerweile sehr viel Technik, Wissen und Computerarbeit dahinter.
Was war euer ungewöhnlichster Kunde oder Auftrag?
Wir haben tatsächlich einmal an einem Hubschrauber eine Scheibe ausgetauscht.
Aber eigentlich ist für uns jeder Kunde besonders. Wir hatten beispielsweise einen Kunden aus Leipzig, der extra zu uns gekommen ist, weil wir ihm bei seinem Opel Monza helfen konnten.
Wenn jemand aus einem anderen Bundesland die Zeit und den Aufwand auf sich nimmt, nur um zu uns zu kommen, ist das natürlich eine besondere Wertschätzung.
Du hast gesagt, dass gerade schwierige Kunden für dich manchmal besonders interessant sind. Warum?
Weil ich genau weiß: Ich kann ihn zufriedenstellen.
Wenn jemand kritisch ist und wirklich nach einem Fehler sucht, den aber nicht findet, dann befriedigt mich das.
Unser Anspruch ist deshalb: Wir machen unseren Job heute besser als gestern. Wir machen nicht einfach etwas, weil wir es schon tausendmal gemacht haben. Wir überlegen immer, was wir noch verbessern können.
Wo soll Autoglas Niedermayr in fünf oder zehn Jahren stehen?
Mein Ziel ist, dass Autoglas Niedermayr die Autoglas-Marke in Rosenheim schlechthin ist.
Ich möchte, dass andere Werkstätten unsere Expertise erkennen und mit uns zusammenarbeiten. Wenn jemand in Rosenheim an Autoglas denkt, soll er automatisch an Niedermayr denken.
Wenn du irgendwann zurückblickst: Was muss aus Autoglas Niedermayr geworden sein, damit du sagen kannst: „Wir haben nicht einfach eine Firma aufgebaut, sondern etwas geschaffen, in dem Menschen gerne gearbeitet haben“?
Mein Ziel ist, dass jeder meiner Mitarbeiter irgendwann gesund und glücklich in die Rente geht und nie das Bedürfnis hat, den Arbeitgeber zu wechseln.
Denn nur zufriedene Mitarbeiter können diese Zufriedenheit auch an die Kunden weitergeben.
Wir leben von den positiven Empfehlungen unserer Kunden. Und die bekommen wir, weil wir einen Service bieten, der in der Region einmalig ist.
Für uns geht es deshalb nie zuerst ums Geld.
Für uns geht es um den Menschen. Der Mensch hat ein Problem – und wir lösen es auf die einfachste Art und Weise.
Wir sind die Problemlöser.
Kontakt:
Äußere Salzburger Str. 131
83071 Stephanskirchen
Tel.: 08036 – 30 39 688
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